GRUNDSCHULE WEITERFÜHRENDE SCHULE KINDERGARTEN

Lehrerfortbildung der weiterführenden Schule am 2. und 3. Februar 2012


Differenzierung gilt seit Jahren als Zauberwort moderner Didaktik. Unterricht für alle Schüler mit gleichem Material und gleichen Methoden im gleichen Tempo – was über Jahrzehnte in deutschen Klassenzimmern als Norm galt, erfüllt zunehmend nicht mehr die Anforderungen an Schule. Es gilt, die Leistungsunterschiede innerhalb einer Lerngruppe als Grundbedingung von Unterricht als schulische Realität zu akzeptieren, möglicherweise sogar für soziales Lernen nutzbar zu machen.

Den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schüler will auch die Deutsche Schule Toulouse künftig stärker Rechnung tragen. Deshalb bildeten sich alle Kolleginnen und Kollegen am Donnerstagnachmittag und am gesamten Freitag im Schulgebäude fort. Dagmar Zimmer vom Französischen Gymnasium in Berlin, die dort auch in Ausbildung und Weiterbildung tätig ist, gab als Referentin und Trainerin neue Impulse im Bereich differenzierender Unterrichtsmethoden. Multi-Interview, Peer Teaching und Partnerpuzzle sollen das methodische Repertoire des Kollegiums schon bald erweitern. Gleichzeitig ermöglichen es Vermittlungsvarianten wie diese der Lehrerin und dem Lehrer, die unterschiedlichen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen innerhalb einer Lerngruppe stärker zu berücksichtigen. Letztlich sollen die Schüler damit noch besser individuell gefördert werden.